KIRCHENFESTE
Kirchenjahr: Advent

Die Adventszeit wurde erstmals im 5. Jahrhundert im Gebiet um Ravenna (Italien) gefeiert. Der Sonntag vor Weihnachten wurde der Vorbereitung der Geburt Christi gewidmet.

Der 1. Adventssonntag ist der viertletzte Sonntag vor dem 25. Dezember, die Adventszeit endet am Weihnachtstag. Früher galt die Adventszeit als Fasten- und Bußzeit, in der nicht getanzt und nicht geheiratet werden durfte.

Die Adventssonntag haben je ihr eigenes liturgisches Gepräge:
1. Advent: bedenkt die Wiederkunft Christi am Jüngsten Tag,
2. Advent: dient der Vorbereitung auf den kommenden Erlöser,
3. Advent: stellt die Gestalt Johannes, des Täufers, in den Mittelpunkt,
4. Advent: ist geprägt von der nahenden Freude, er ist in der katholischen Kirche Maria gewidmet.
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Kirchenjahr: Weihnachten

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.
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Kirchenjahr: Weihnachtssymbole

Der Christbaum oder Weihnachtsbaum
wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt.
Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer.
Die Symbole des germanischen Julbaumes und des Paradiesbaumes des Alten Testamestes verschmolzen miteinander, das Immergrün versinnbildlichte die Geburt Christi, den Beginn des neuen Jahres, die immer wieder neu erwachende Lebenskraft.
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Kirchenjahr: Dreikönige

Das Epiphaniasfest ist das älteste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war. Schon um 300 wurde es im Osten gefeiert als Fest der Geburt Jesu, der Taufe Jesu, als Erinnerung an das Weinwunder zu Kana und zuletzt auch als Erinnerung an die Verklärung Jesu. Regional gab es unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier, im Laufe der Zeit aber verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland, wodurch ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt wurde.
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Kirchenjahr: Fastenzeit

Die christliche Fastenzeit ( auch "Passionszeit" genannt), dauert vierzig Fastentage (ohne Sonntage), beginnt mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Ostersamstag.
Bekannt ist sie bereits zu Beginn des 4. Jahrhunderts.
Die Gläubigen verzichteten in der alten Kirche während der Fastenzeit auf Fleischspeisen und Wein, später auch auf Milch, Butter, Käse und Eier und begnügten sich mit einer Mahlzeit am Abend. Nach alter Sitte wurde allerdings der Sonntag als Fasttag ausgenommen.
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Kirchenjahr: Palmsonntag

Mit dem Palmsonntag (lat. "dies florum", "dies palmarum", volkstümlich im evangelischen Bereich Palmarum oder Palmtag, beginnt die Karwoche.
An diesem Sonntag wird besonders des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht: Palmen (in unseren Breiten Buchsbaum) werden gesegnet.
In einer feierlichen Prozession wird das Kreuz (Jesus) in die Kirche hineingetragen, begleitet von Messdienern (oft auch von Kindern), die in ihren Händen die frisch geweihten Buchsbaumwedel tragen. Im Anschluss an den Gottesdienst nehmen die Gläubigen "Palmzweige" mit nach Hause und stecken sie hinter die im Haus befindlichen Kreuze oder auch Weihwasserkessel.
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Kirchenjahr: Karfreitag

Der Karfreitag ist der Todestag Jesu. Für die evangelischen Christen ist es der höchste Feiertag im Jahr.
Karfreitag (althochdeutsch "kara" = Wehklage), bildete im 2. Jh. mit Karsamstag ein "biduum" des Fastens. In der Reformation ist der Karfreitag (Luthers "guter Freitag") halber Feiertag mit Lesen und Predigen der Leidensgeschichte (Passionsharmonie Bugenhagens); später wird er Bußtag, in Preußen zeitweilig Konfirmationstag.
Das Lesen oder Singen der Passion (Johannispassion - wie schon seit dem 4. Jh.! -, meist nachmittags) wurde in verschiedener Weise von Aufklärung und Pietismus kritisiert.
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Kirchenjahr: Ostern

Ostern leitet sich ab von dem Fest der germanischen Göttin Ostara (angelsächsisch: Eastre), Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, mit dem der Frühlingsbeginn gefeiert wurde.
Germanisches Frühlingsfest und christliches Osterfest feiern beide den Sieg des Lebens über den Tod.

In der christlichen Lehre kommt die Ableitung Ostern jedoch vom Wort für die Himmelsrichtung Osten, mit dem der Name der Göttin etymologisch verwandt ist
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Kirchenjahr: Ostergeschichte

Als Jesus das geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jüngern über den Bach Kidron; da war ein Garten, in den gingen Jesus und seine Jünger.

Judas aber, der ihn verriet, kannte den Ort auch, denn Jesus versammelte sich oft dort mit seinen Jüngern. Als nun Judas die Schar der Soldaten mit sich genommen hatte und Knechte von den Hohenpriestern und Pharisäern, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen.

Da nun Jesus alles wußte, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr? Sie antworteten ihm: Jesus von Nazareth. Er spricht zu ihnen: Ich bins! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sagte: Ich bins!, wichen sie zurück und fielen zu Boden...
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Kirchenjahr: Ostersymbole

Das Osterei
Nach alten Mythen ist die Welt aus dem Ei entstanden, bzw. die Götter gehen aus dem Ei hervor. Wer das Ei verzehrt, der verleibt sich nach dem mythischer Denken Kräfte des Ursprungs ein. Die kirchliche Eierweihe ist schon im 4. Jahrhundert nachzuweisen. In dieser Zeit wurden Eier auch schon bunt bemalt, wie Funde aus der Gegend von Worms zeigen. Die Färbung erhöhte ihre Bedeutung, insbesondere mit der Farbe Rot.
Für die einen war die Eischale Sinnbild des alten Testamentes und der Kern des Eies Symbol des neuen Testamentes. Zum Osterfest werde der Kern zur "Nahrung der Gläubigen" .
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Kirchenjahr: Weisser Sonntag

Der erste Sonntag nach Ostern ("Dominica in albis") wird als "Weisser Sonntag" bezeichnet, weil in der alten Kirche die Täuflinge am Vortag oder an diesem Sonntag zum letzten Male ihr weisses Taufkleid (lat. alba) trugen. Er heißt auch: "Dominica albis depositis".

Der Samstag vor dem Weissen Sonntag heisst gelegentlich "Sabbatum pasche". Die zweite Osterwoche nennt sich von daher auch: "hebdomada alba" (albaria, in albis). Der Freitag dieser zweiten Osterwoche wird Dreinägeltag, Gekrönter Freitag, Gottestracht, Kronfreitag genannt.
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Christi Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt ist ein Feiertag und wird stets an einem Donnerstag, 40 Tage nach dem Ostersonntag begangen. 40 Tage deshalb, da in der Bibel steht: "Den Aposteln hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt. 40 Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen".

Dieses Geschehen ist sowohl im Lukas-Evangelium als auch in der von Lukas verfassten Apostelgeschichte festgehalten: "Nachdem Jesus am 3. Tage auferstanden von den Toten war und mit seinen Jüngern gesprochen hatte, so heißt es dort, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihm auf, entzog ihn ihren Blicken."
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Pfingsten

Pfingsten ist ein beweglicher Festtag im Jahreskreis. Gefeiert wird dieses Fest stets an einem Montag, 50 Tage nach dem Ostersonntag. Es bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises. "Pfingsten" leitet sich vom griechischen "pentekoste" für "der 50. Tag" ab. Pfingsten ist das Fest des Hl. Geistes, welcher am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren. Im 6. Jht. wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes erwählt. Im Mittelalter wird der Hl. Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt. Papst Urban VIII. untersagte solcherlei Darstellungen. Ab 1775 ist die Hl. Geist Darstellung nur mehr als Taube zulässig.
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Pfingstgeschichte

Nach dem Kreuzestod Jesu sahen sich die Jünger zunächst all ihrer Hoffnung beraubt. Aber die Auferstehung Christi an Ostern ließ sie schon bald neuen Mut schöpfen. Sie trafen sich regelmäßig und konnten sich mehrmals der Gegenwart des Auferstandenen freuen. Diese Erscheinungen endeten jedoch mit der Himmelfahrt Christi.

Doch dann erfuhren sie die Nähe Gottes durch ein Ereignis, das sie verwandelte, das aus einer ängstlichen Schar plötzlich mutige Männer machte, die von ihrem Glauben in aller Offenheit redeten. Wie Lukas erzählt, hatten sich die Jünger Jesu am Pfingsttag, dem jüdischen Erntedankfest, in Jerusalem zu einer Gemeinschaft versammelt:
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Dreifaltigkeitssonntag oder Trinitatis

Trinitatis (auch Goldener Sonntag oder Frommtag) ist das Dreifaltigkeitsfest am ersten Sonntag nach Pfingsten. An diesem Sonntag begehen die evangelische und katholische Christenheit den Tag der Heiligen Dreifaltigkeit (Dreifaltigkeitssonntag, Trinitatis).

Trinitatisfest gibt es erst seit dem 10. Jahrhundert, wobei es noch über eine längere Zeit Differenzen gab, ob es überhaupt gefeiert werden solle. 1334 wurde es von Papst Johannes XXII. für die gesamte katholische Kirche eingeführt, seit dem 18. Jahrhundert ist der heutige Termin gebräuchlich.
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Fronleichnam

Das große Dankfest für die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes ist Fronleichnam. Der römisch-katholische Feiertag Fronleichnam, das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, also 10 Tage nach Pfingsten, gefeiert.
Der Name "Fronleichnam" stammt von "fron", "Herr", und "lichnam", "Leib", weist also auf die Elemente der Eucharistie hin

1264 schrieb Papst Urban IV. dieses Fest in der Folge des Blutwunders von Bolsena für die gesamte römisch-katholische Kirche fest, 1317 legte Papst Johannes XXII. den Donnerstag als Festtag fest.
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Johannistag

Seit dem 5. Jahrhundert wird der 24. Juni als Geburtfest Johannes des Täufers gefeiert. Früher war dies bei den Germanen, Kelten und Slawen der Tag der Sommersonnenwende, die kürzeste Nacht des Jahres: An keinem Tag des Jahres leuchtet die Sommersonne länger.

Es war eines ihrer größten Feste im Jahreslauf. Die Sonne steht dann am höchsten, und sie dachten, dass sie dann am meisten Macht besitzt. Das machte Ihnen Angst. Sie wollten die Fruchtbarkeit ehren und feierten ein Reinigungsfest, bei dem sowohl Wasser als auch Feuerbräuche eine besondere Rolle spielten.
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Erntedank

Der Monat, in dem wir Erntedank feiern, hieß früher Holzmonat (ahd. witumanot), Herbstmonat (ahd. herbistmanot), Havermaent oder Herbstsaat. Die Namen deuten die Vorbereitung auf den Winter an: Holzvorräte müssen angelegt, die Wintersaat ausgebracht werden. Die Bezeichnung September, die im Mittelhochdeutschen schon nachweisbar ist, leitet sich von der Zahl sieben ab, lat. septem. Im altrömischen Kalender (156 vor Christus; Beginn des Jahres: 1. März) war dies der siebte Monat. Als Julius Cäsar den Kalender reformierte (56 vor Christus; Beginn des Jahres: 1. Januar) blieb der Monatsname erhalten, auch wenn der Monat seitdem an neunter Stelle steht.
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Buß- und Bettag

Obwohl der Buß- und Bettag bis auf das Bundesland Sachsen als staatlicher Feiertag abgeschafft wurde, bleibt er doch ein wichtiger kirchlicher Feiertag. Er fällt regelmäßig auf den Mittwoch vor dem letzten Sonntag der christlichen Zeitrechnung.

Historisch lassen sich die Buß- und Bettage Europas auf die Römische Religion zurückführen. In Krisenzeiten sollte eine besondere Sühne die Götter gnädig stimmen.
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