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Pfingsten ist ein beweglicher Festtag im Jahreskreis. Gefeiert wird dieses Fest stets an einem Montag, 50 Tage nach dem Ostersonntag. Es bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises. "Pfingsten" leitet sich vom griechischen "pentekoste" für "der 50. Tag" ab. Pfingsten ist das Fest des Hl. Geistes, welcher am 50. Tag nach Ostern auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren. Im 6. Jht. wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes erwählt. Im Mittelalter wird der Hl. Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt. Papst Urban VIII. untersagte solcherlei Darstellungen. Ab 1775 ist die Hl. Geist Darstellung nur mehr als Taube zulässig. Von den kirchlichen Pfingstbräuchen haben sich lediglich noch Flurumritte und Wettersegen erhalten. Auch Pfingstfeuer werden noch angezündet. In Vergessenheit geraten, weil abgeschafft, sind der mittelalterliche Brauch, das "Hl. Geist Schwingen", wobei eine hölzerne Taube durch eine Öffnung der Kirchendecke geschwenkt wurde, sowie das Freilassen lebendiger Tauben die den Kirchenraum durchflogen während der Pfingstliturgie.
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