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Der Karfreitag ist der Todestag Jesu. Für die evangelischen Christen ist es der höchste Feiertag im Jahr. Karfreitag (althochdeutsch "kara" = Wehklage), bildete im 2. Jh. mit Karsamstag ein "biduum" des Fastens. In der Reformation ist der Karfreitag (Luthers "guter Freitag") halber Feiertag mit Lesen und Predigen der Leidensgeschichte (Passionsharmonie Bugenhagens); später wird er Bußtag, in Preußen zeitweilig Konfirmationstag. Das Lesen oder Singen der Passion (Johannispassion - wie schon seit dem 4. Jh.! -, meist nachmittags) wurde in verschiedener Weise von Aufklärung und Pietismus kritisiert.
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